Montag, 25. Juni 2012

Woche I

Hallo ihr lieben, deutschen Arbeitstiere
Endlich ist es soweit und ihr könnt die erste Episode des jetzt schon legendären Blogs von Igor und Marcel lesen. Unsere Reise begann am Sonntag den 17.06. um 11 Uhr oder sagen wir es so: Igor saß schon im Flieger nach Frankfurt und Marcel lag nach einer weiteren durchzechten Nacht noch im Tiefschlaf. Nach einem wunderschönen Flug nach Barcelona trafen wir uns quasi gleichzeitig an der Gepäckausgabe am Barcelona Airport. Dank eines extrem sympathischen Taxifahrers, Ankertattoo, kein Englisch, unfähig sein Navi zu bedienen, konnten wir direkt unser schickes Apartment beziehen. Der erste kurze Schnuppertrip durch Barcelona erwies sich gleich als Volltreffer. Schwimmhalle, Pferderennbahn, das berühmte FC Barcelona-Stadion “Camp Nou” und ein exklusiver Knast gehören zum Standardrepertoire. Abgerundet wurde unser Erlebnisparcours durch den verdienten deutschen Sieg gegen Dänemark.

Hubschrauber como Livingroom Marcels-Livingroom Igors-Livingroom

Tag 1 - Montag
Der erste Arbeitstag war geprägt durch spanische Ämter und diverse Sprachprobleme. Ein Glück hatten wir eine bezaubernde, zur Hand gehende, spanische Studentin dabei. Ohne diese wäre die Arbeitserlaubnis unerreichbar gewesen. Danach folgten für sämtliche Neuankömmlinge eine 7 stündige CC Einführung (schon wieder...). Unser wohlverdienter Nachmittag wurde durch einen drastischen Schock gestört. Wie kann denn eine Milch bitte, ein normaler Eutersaft einfach 1,50 € kosten? Also irgendwas machen die Spanier falsch mit ihren Nahrungsmitteln, leider alles ziemlich teuer. Zum Abschluss des ersten Tages haben wir uns noch den Touristenstrand Barceloneta angeschaut. Besondere Beachtung fanden die Strandverkäufer, die nach jedem „Cerveza, Cola, Fanta“ fluchtachtig das Weite suchten, um Igors bösen Blick zu entkommen.

Strasse-zur-Arbeit Barceloneta

Tag 2 - Dienstag
Nun konnten wir endlich unser eigentliches Team kennenlernen. Eine bunte Truppe aus unter anderem deutschsprachigen Kollegen die alle für einen großen europäischen Flugzeugkonzern im 24/7 Helpdesk tätig sind. Man muss wirklich sagen, dass sich alle hier sehr viel Mühe geben uns einen guten Start zu ermöglichen. Sowohl die Teamleader als auch die Kollegen, die uns einarbeiten, sind super freundlich. Die Calls werden sehr organisiert aufgenommen und verarbeitet, allerdings haben wir durch unsere Ausbildung ab und an einen anderen Blick auf die Probleme und würden so die Incidents gerne selber lösen oder anders behandeln. Am Abend suchte sich Igor dann noch eine Mukkibude und ließ den hilflosen Marcel im Apartment zurück. :-/

unsere-Strasse der-bringt-mich-auf-die-Palme

Tag 3 – Mittwoch
Auf Arbeit machte es langsam Klick, die Prozesse wurden klarer und auch die Zuordnung an die richtigen Resolvergruppen fiel uns immer leichter. Das Problem bis hier hin war eindeutig, dass wir die Prozesse noch nicht umgehen konnten (verflixt), da uns noch ständig jemand über die Schulter schaute. Nachmittags haben wir dann von den Kollegen einen geilen Strand empfohlen bekommen. Llacuna ist bei weitem nicht so überfüllt und stressig wie der Touristrand. Der Strand ist sehr sauber (vielleicht etwas grobkörnig) und das Wasser war einfach himmlisch. Bei 30° Lufttemperatur war das 20° warme Wasser eine wohlverdiente Abkühlung. Besonders gut geeignet ist Wasser vor allem für eine gründliche Spülung der Nebenhöhlen, denn das extreme Salzwasser bohrt sich einen Weg durch sämtliche Körperöffnungen (ihr versteht mich schon :P ).

Barceloneta1

Tag 4 – Donnerstag
Donnerstag lief auf Arbeit eigentlich ähnlich wie die beiden Tage zuvor auch. Wir beobachten Incidents und bearbeiten einige Tickets und sind immer mehr in der Lage auch selbstständig Aufgaben zu übernehmen. Die Kollegen animieren uns dabei einfach mal drauflos zu arbeiten und auszuprobieren. Am Ende zeigten sich doch enorm viele verschiedene Lösungswege für aufkommende Probleme. Nachdem Igor sich 1h im Fitti ausgepowert hat und Marcel wie immer den Haushalt machen durfte, ging der Tag mal wieder bei einem entspannten Fussballspielchen zu Ende.

Kuehlschrank

Tag 5 – Freitag
ENDLICH WOCHENENDE – Nach einem relativ entspannten Arbeitstag und einer Menge neuer Kollegen, haben wir es sogar geschafft das Schichtsystem des Teams zu verstehen. Freitag war ebenfalls der Tag unserer Entjungferung, die ersten Calls wurden selbstständig angenommen und bearbeitet. Nach diesem Endorphinschub trafen wir uns mit einigen der Kollegen zum Fußball schauen. Eine spanische Kneipe, eine Menge deutscher, aber auch einige griechische Fans später stand es 4:2 und wir waren unsere Stimme los. Danach ging es noch in eine richtige Szenebar, wo ein - zwei kleineren Drinks auf uns warteten ;) Apropos spanische Kicker sind ein schlechter Scherz! Wir haben damit zwar unsere Ehre verloren, aber die spanischen Schwächen in der Aufstellung herausfinden können. Die spanischen Spieler haben sich quasi kaum von der Stelle bewegt! Der Rückweg war eigentlich das Beste der ganzen Woche. Nachdem wir uns natürlich vollkommen bewusst, in den falschen Bus gesetzt haben und einmal genau in die verkehrte Richtung gefahren sind, entschieden wir uns einfach auszusteigen und uns Barcelona mal entspannt bei Nacht anzuschauen. Ich meine ist auch einfach viel angenehmer bei 20Grad und leeren Straßen durch die Stadt zu schlendern und was sind schon 8km!?

Bar iberlin-in-Barca-in-der-Berliner

Tag 6 – Samstag
Das Frühstück, bestehend aus zwei Schüsseln Cornflakes, zwei Spiegeleiern und zwei Scheiben Brot mit Marmelade für Igor und einer Schüssel Cornflakes und einer Cola für Marcel, war um 14:30 verputzt. Ich rollte Igor danach motiviert zum Place de Catalunya um sein etwas mangelhaftes Frühstück mit einem wohltuenden Mojitoeis runterzuspülen! Danach hieß es noch ein wenig umschauen und shoppen. Wieder vor dem Fernseher angekommen und 90min unverdienten spanischen Siegs bzw. 6km Joggen bergab – bergauf später hieß es, AUF ZU SANT JOAN (Sommersonnenwende). Stellt euch 5km Strand, gefüllt mit Menschen die entweder tanzten, knallten, tranken oder einfach eine gute Zeit miteinander verbrachten, vor. Unsere Truppe saß gemütlich auf Decken umringt von einigen Fackeln und genoss ein paar spanische Leckereien. Beeindruckend war vor allem die Hemmschwelle einiger Touristinnen am Wasserrand beim Harndrang. Schwuppdiwupp!!!

Badman der-Energy-war-noetig yamyamyam Sant-Joan

Tag 7 – Sonntag
Start: 14:30 Uhr
Strandankunft: 15 Uhr
Baden, Sonnen, Einreiben, Sonnen, Baden, Gucken, Gucken, Essen, Gucken, Baden, Sonnen, Fitti am Strand, Baden, Sonnen, Zusammenpacken
Abfahrt: 19 Uhr
Fußball.
Licht aus!

we-love-computacenter

Das war unsere erste Woche in Barcelona, hoffentlich konnten wir euch einen guten Eindruck davon vermitteln, was wir alles so schönes in durchgehend 30° warmen Spanien (hahaha bei euch hat es geregnet!!!!) erlebt haben. Wenn ihr öfters einige News von uns haben möchtet, schaut auch gerne bei Facebook in unsere Gruppe “Igor & Marcel @ Barcelona”!
Grüße euer Dreamteam
¡hasta luego!

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