Montag, 23. Juli 2012

Woche V

Hallo zusammen
Diese Woche war mit Abstand die härteste bisher, es gab eigentlich keinen Tag an dem die Temperaturen nicht über 30°C gestiegen sind. Ich hoffe ihr leidet mit uns und könnt euch vorstellen wie unangenehm es ist, jeden zweiten Nachmittag am Strand verbringen zu müssen.

Montag – Tag 29
Dies sollte die letzte Woche für unseren großen europäischen Flugzeughersteller werden. Der Montag war wie immer callreich, sodass sich Igor austoben konnte. Ich befasste mich größtenteils mit unserem Blog und stimmte letzte Details für den Besuch Veras am Folgetag ab. Damit war der Vormittag relativ schnell über die Runden gebracht und nachmittags konnten wir uns dann entspannt abwechseln. Ab Feierabend plünderten wir einen kleinen Tante Emma Laden, den wir in der Mittagspause entdeckt hatten, und genoßen die erbeuteten Spieße im Anschluß vor dem digitalen Medienanzeigegerät unseres Wohnszimmers. Danach räumten wir ausnahmsweise mal ein wenig auf, falls Vera unser Apartment unter die Lupe nehmen wollen würde. :P

wetter

Dienstag – Tag 30
Nachdem wir Vera pünktlich von der U-Bahn-Station abgeholt hatten, startete unser strammes Programm bei 30°C. Vormittags konnte sich Vera einen Eindruck vom ServiceDesk verschaffen, sich unsere Tools und Arbeit anschauen, gemütlich Meetings mit unserem Teamleader und der zuständigen HR-Managerin auf der Terasse abhalten und einfach eine Runde mit uns über die gesammelten Erfahrungen quatschen. Zum Mittag ging es dann lecker schlemmen (Danke Vera :) ) und danach Richtung zweites Gebäude (Blue Building). Dort angekommen, wurden wir netterweise umhergeführt und hatten die Gelegenheit uns mit den deutschen Kollegen des IS Service Desks zu unterhalten. Da sich das Blue Building unglücklicherweise direkt am Strand befindet, mussten wir uns leider pünktlich zum Feierabend von Vera verabschieden und den restlichen Tag bei 32° a la playa verbringen.

yachthafen

Mittwoch – Tag 31
Da wir jetzt jegliche Prüfung überstanden hatten, wäre es für uns durchaus möglich gewesen, die Zügel etwas lockerer zu lassen. Jeder der uns kennt, weiß aber, dass wir einfach immer durchpowern. :) Also hieß es auch den Rest der Woche: „Service Desk how may I help you?“ Der Mittwoch war durch detailierte Auswertungsgespräche des Vortages relativ schnell über die Runden gebracht, sodass wir uns den Nachmittag ganz entspannt dem Einfärben unserer Körper widmen konnten. Igor war langsam genauso „braun“ wie Chuck Norris und ich ähnelte eher Jackie Chan, also haben wir da noch etwas Nachholbedarf.

marcellianer igorrianer

Donnerstag – Tag 32
Zwei Tage in Folge am Strand zu brutzeln erwies sich anstrengender als erwarten, so hingen wir beide am Donnerstag doch etwas durch und schafften es lediglich durch kompetente Arbeit und gegenseitige Anfeuerungsrufe den Tag zu überstehen. Lediglich Igors „Planung“ für die folgenden drei Wochen mit seiner Freundin sollten uns überhaupt vom Performen abhalten. Nachmittags gönnten wir unserem Teint dann mal einen Tag Ruhe und Igor nutzte die Zeit zum trainieren und wohingegen ich mich keinen Centimenter vom Fleck bewegte und folgendes Errungen haben. :)

mein-schloss

Freitag – Tag 33
Unser Teamleader gab uns noch einmal die Bestätigung, dass wir am Montag in einem anderen Team starten dürfen. Kurz nach dieser Information ging wie durch Geisteshand mein Telefon.  Eines der drei Tickets hat wohl doch geholfen. Leider gibt es Freitags nicht übermäßig viele Calls, aber zwei so stylische Kerle mit Headset und deutschem Akzent ließen die Kollegen die Kinnladen herunterklappen. Igor überlegte sich noch 1-2 Nettigkeiten für den ankommenden Besuch und ich plante bereits meine Abendveranstaltung. Nachdem wir noch etwas aufgeräumt hatten und Igors Nervosität doch langsam spürbar wurde, machte er sich rechtzeitig auf den Weg in Richtung Flughafen. Ich traf mich dann mit einigen Kollegen auf ein paar Gläschen Wasser und besuchte dann noch einen spanischen „Salsa-Club“ (Mojito Bar). Definitv nett anzuschauen, nur meine Salsakünste sind definitv etwas eingerostet :). Ab einer gewissen Uhrzeit wurden dann auch gängigere Titel gespielt, sodass auch Normalsterbliche noch etwas Zeit auf der Tanzfläche verbringen konnten. Auf dem Rückweg noch fix den Kollegen in der Nachtschicht einen Besuch abgestattet und dann hieß es pünktlich um 7 Uhr Äuglein zu.

renfe

Samstag – Tag 34
Zwei Stunden später war die REM-Phase dann auch schon wieder beendet. Zum Glück nur für eine Stunde, da sich Igor und Anhängsel :) dann auf den Weg nach Barceloneta machten. Gemütlich die gesamte Küste Barcelonas entlanggeschlendert und einen geilen Burger im Diagonal Mar verspeist, machten die Beiden sich dann auch wieder auf den Rückweg, um mich um 15 Uhr das zweite Mal aus dem Nimmerland zu holen. Nach einem kurzen Motivationsschub (19 Uhr und Hunger) gingen wir dann gemeinsam einkaufen. Wieder zu Hause angekommen, machten wir uns direkt an die Bolognese. Das Geschmacksurteil der beiden Tester: „zu salzig“, „zu wenig Salz“! Mir hats geschmeckt! :) Danach bereiteten sich die Beiden für ihre Abendplanung vor und ich verdaute meinen Kater gemütlich vor dem Fernseher.

junkfood

Sonntag – Tag 35
Nachdem ich wieder um 9 Uhr zum Fruehstücken geweckt wurde und die Beiden sich danach einfach wieder aufs Ohr gehauen haben, hatte ich also genügend Zeit Formel 1 zu schauen und mir das perfekte Rezept für mein Kartoffelgratin herauszusuchen. Nach erfolgreichem Verzerr des Gratins und einer enormen Unlust sich zu bewegen, entschieden wir uns, Karten zu spielen. Ja Karten spielen an einem Sonntag in Barcelona, krank aber wahr. :) Mehr gibt es zum Sonntag auch wirklich nicht zu erwähnen.

Das war die 5. Woche Barcelona. Wir sehen langsam Deutschland näher kommen und sind uns noch nicht wirklich sicher, ob wir uns darauf freuen sollen oder nicht. Vielleicht hinterlasst ihr uns ein paar nette Grüße bei Facebook, sodass uns die Entscheidung leichter fällt.

pausenzeit

¡hasta luego!
Euer Dreamteam

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